Erläuterungen zum Investitions-Check - Modul Umwelt

Noch heute wird betrieblicher Umweltschutz als Reaktion auf gesetzliche Vorgaben verstanden, die sich in Genehmigungsbestimmungen, Grenzwerten oder speziellen Vorschriften ausdrücken. Dieses statische und unflexible Erfüllen von Forderungen des Gesetzgebers macht den betrieblichen Umweltschutz sehr teuer (reaktiver Umweltschutz). Dagegen ergibt systematisch betriebener Umweltschutz Kostensenkungen, schafft Rechtssicherheit, steigert das Image und trägt so zur Standortsicherung des Unternehmens bei (aktiver und proaktiver Umweltschutz).


Mit den folgenden Bewertungskriterien werden Sie darauf aufmerksam gemacht, wie bestimmte Belange des betrieblichen Umweltschutzes bereits während der Gründungs- und Nachfolgephase bedacht werden können. Im Rahmen Ihrer geplanten Investitionen ist genau abzuschätzen, welche Chancen, aber auch Risiken sich hinter der Berücksichtigung bzw. Außerachtlassung einzelner Gesichtspunkte verbergen.


Dabei soll der betriebliche Umweltschutz über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet werden, von der Produktplanung bis zum Verkauf. Idealerweise werden auch produktnahe Dienstleistungen (Reparatur, Kundendienst etc.) berücksichtigt. Ziel ist es, den betrieblichen Umweltschutz ergebnisorientiert mit in die Überlegungen zur Existenzgründung oder Unternehmensnachfolge zu integrieren.


Die Bewertungskriterien beziehen sich zum einen auf


Die Abbildung bietet eine Übersicht über die 9 Bewertungskriterien des Moduls Umwelt.

Grafik: Blickwinkel im Rahmen des Umweltschutzes auf Investitionsentscheidungen bei der Gründung und Nachfolge
Grafik: Blickwinkel im Rahmen des Umweltschutzes auf Investitionsentscheidungen bei der Gründung und Nachfolge






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